Feigen-Favorit

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Feige ‘Little Miss Figgy’ – Die perfekte Mini-Feige für jeden Gartenboden

Die meisten kennen Feigen als große, ausladende Sträucher, die viel Platz brauchen und sich nur in warmen Regionen so richtig wohlfühlen. ‘Little Miss Figgy’ ist anders. Diese Zwerg-Feige ist eine moderne Sorte, die deinen Garten nicht überwuchert – sondern ihn bereichert. Und ja, sie kann wunderbar in den Boden gepflanzt werden, wenn du einen geschützten, warmen Platz hast.

Hier erfährst du alles, was du wissen musst – kompakt, ehrlich und motivierend.

Was macht ‘Little Miss Figgy’ so besonders?

‘Little Miss Figgy’ ist die kleine Schwester der klassischen Feigen.
Sie bleibt kompakt, wächst langsam und wird meist nur 1–1,5 m hoch und etwa 90 cm breit. Damit ist sie perfekt für jeden, der Feigen liebt, aber nicht gleich ein mediterranes Dickicht im Garten möchte.

Typische Merkmale:

  • Zweimal tragend möglich (Haupternte im Spätsommer)
  • Dunkelgrüne, tief eingeschnittene Blätter – ein Hingucker!
  • Sehr aromatische, süße, dunkelrote Feigen
  • Früchte oft schon im ersten Jahr

Standort: Sonnig, warm & geschützt

Damit deine ‘Little Miss Figgy’ ihr volles Feigen-Potenzial zeigt, braucht sie vor allem eins: Wärme.

Der ideale Standort:

  • Vollsonnig – mindestens 6 Stunden Sonne
  • Geschützt vor kaltem Wind (Hauswand, Mauer, Terrasse)
  • Gerne in Kies-/Schotterbeet oder in Kombination mit mediterranen Pflanzen

Wenn du das bieten kannst, hast du schon halb gewonnen.

Einpflanzen in den Boden – Das musst du wissen

Feigen mögen es nicht extrem nährstoffreich, aber durchlässig und locker sollte der Boden unbedingt sein. Staunässe ist ihr Endgegner.

So gelingt das Pflanzen:

  1. Gut angießen – auch wenn Feigen trockenheitsverträglich sind.
  2. Großzügiges Pflanzloch ausheben – ruhig doppelt so groß wie der Topfballen.
  3. Drainage einarbeiten – Kies oder grober Sand hilft bei schweren Böden.
  4. Nicht zu tief setzen – Oberkante des Wurzelballens bleibt knapp über dem Bodenniveau.
  5. Leicht mulchen – schützt vor Austrocknung und hält Wurzeln warm.

Pflege: Unkompliziert, aber trotzdem anspruchsvoll genug, um Spaß zu machen

  • Gießen: In den ersten Wochen regelmäßig, später übersteht sie auch trockene Phasen
  • Düngen: 1–2× im Frühjahr mit organischem Dünger, nicht übertreiben
  • Schnitt: Nur leicht auslichten, abgestorbene Triebe entfernen
  • Winterschutz: Je nach Region sinnvoll – dazu gleich mehr…

Feige im Boden vs. im Topf – Der größte Unterschied

Viele kennen Feigen im Kübel. Doch in deinem Gartenboden zeigt sich ein ganz anderes Bild:

Im Boden:

  • Wurzeln haben mehr Platz → stabilerer Wuchs & bessere Fruchtbildung
  • Weniger Gießstress
  • Winterhärte verbessert sich leicht durch natürlichen Schutz
  • Die Pflanze fühlt sich natürlicher an → wirkt wie Teil des Gartens

Im Topf:

  • Mehr Kontrolle über Wasser & Nährstoffe
  • Einfacher zu überwintern
  • Starkes Wurzelwachstum muss regelmäßig gebremst werden
  • Gießt du nicht – trocknet sie sofort aus

Wenn ihr eure ‘Little Miss Figgy’ in den Boden gesetzt habt, profitiert ihr langfristig von kräftigem Wuchs, stabilen Erträgen und einem mediterranen Flair, das man im Kübel selten so schön bekommt.

Wie winterhart ist ‘Little Miss Figgy’?

Diese Feige ist robust, aber kein Winterchampion.
Sie verträgt etwa –12 bis –15 °C, je nach Standort sogar etwas mehr.

Trotzdem sinnvoll im Boden:

  • Leichte Schicht aus Laub oder Mulch im Wurzelbereich
  • Junge Pflanzen ggf. mit Vlies schützen
  • Steht sie an einer Hauswand, ist das schon ein natürlicher Wärmepuffer

Selbst wenn sie mal zurückfriert – Feigen treiben zuverlässig wieder aus.

Ernte: Wann trägt ‘Little Miss Figgy’?

Mit etwas Glück sogar im ersten Jahr.
Die Hauptfrüchte reifen August bis Oktober. An warmen Standorten gibt es manchmal eine zweite kleine Ernte früher im Sommer.

Die Früchte sind:

  • ideal zum Naschen direkt vom Strauch
  • süß
  • saftig
  • tiefrot

Warum diese Feige dein Gartenherz höherschlagen lässt

‘Little Miss Figgy’ ist eine Sorte, die dir Freude macht, ohne dich zu überfordern.
Sie passt in kleine Gärten, in große Gärten, zu mediterranen Beeten oder als Solitärpflanze.

Wenn du deine Besucher begeistern möchtest – diese Feige schafft das spielend.

Und ganz ehrlich: Eine Feige im eigenen Garten?
Das fühlt sich jedes Mal ein bisschen nach Urlaub an. 🌞


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