
🌿 Mein Gemüsegarten – Vom Traum zur kleinen, grünen Oase
Frisches Gemüse direkt vor der Haustür zu ernten, war schon immer eine dieser Vorstellungen, die sich tief in meinem Kopf festgesetzt haben. Einmal durch den Garten schlendern, hier eine knackige Salatpflanze schneiden, dort ein paar Kräuter zupfen – genau das wollte ich schaffen. Anfang 2023 habe ich mich endlich getraut und diesen vernachlässigten, etwas schäbigen Bereich neben unserem Haus komplett umgestaltet.
Und was soll ich sagen? Es war die beste Entscheidung überhaupt.
Wie aus Palettenrahmen zehn Hochbeete wurden
Der Anfang war – wie so oft – improvisiert.
Aus Europaletten und sogenannten Palettenrahmen-Aufsätzen habe ich mir nach und nach zehn Hochbeete selbst gebaut. Eine einfache, stabile und günstige Lösung, die überraschend gut funktioniert.
Dazu kamen im Laufe der Zeit unzählige kleine und große Töpfe für Gemüse, Kräuter und Blumen. Diese Mischung sorgt für eine perfekte Mischkultur, viel Flexibilität und vor allem eine richtig schöne, lebendige Vielfalt.
Heute steht hier ein buntes Meer aus Salaten, Kräutern, Tomaten, Paprika, Beeren, mediterranen Pflanzen und all den kleinen Projekten, die ich ständig neu beginne.
Ich probiere immer noch unglaublich viel aus und sehe mich sicher nicht als Gemüsegarten-Expertin. Aber nach mittlerweile drei Jahren Erfahrung habe ich gemerkt:
👉 Manche Gemüsesorten laufen bei mir richtig gut.
👉 Andere – naja – machen eher ihr eigenes Ding.
Und das ist völlig okay!
Gärtnern bedeutet ausprobieren. Lernen. Scheitern. Wieder versuchen. Und zwischendurch diese kleinen Erfolgsmomente genießen, die einfach glücklich machen.
Der große Umbau: Aus alt und ungenutzt wird fruchtbar und lebendig
Bevor die Hochbeete einziehen konnten, musste der ganze alte Bereich einmal komplett leer geräumt werden.
Bäume raus, Wurzeln weg, Kram entsorgt.


🌿 Was ich mittlerweile gelernt habe
Weil es in Blogs oft zu perfekt wirkt, hier meine ehrlichen Learnings:
• Nicht jede Sorte passt zu jedem Standort.
• Manchmal gewinnt die Schnecke. Das ist so.
• Mischkultur hat gewisse Vorteile, aber nicht für jeden geeignet
• Hochbeete erleichtern viel
• Lieber kleine Schritte als große Experimente, die am Ende frustrieren.
➡️ Und: Pflanzen verzeihen viel mehr, als man denkt.
Gärtnern ist kein Wettbewerb. Es ist ein Prozess. Und genau das macht es so schön.
Tipps für alle, die starten wollen
Wenn du deinen eigenen Gemüsegarten anlegen möchtest, helfen dir vielleicht diese kleinen Hinweise:
• Beginne mit 3–4 unkomplizierten Pflanzen (Salat, Kräuter, Zucchini, Radieschen)
• Nutze Töpfe oder ein Hochbeet – das erspart dir viele Enttäuschungen
• Achte auf guten Boden, der macht die halbe Miete
• Kombiniere Pflanzen, die sich mögen (z. B. Tomaten + Basilikum)
💡Und ganz wichtig: Erwarte nicht sofort Perfektion.

🌼 Was hier heute wächst
• Tomaten in vielen Sorten
• Paprika & Chili
• Salate (am liebsten Rucola)
• Knoblauch & Lauch
• Kartoffeln im Topf
• Kräuter wie Basilikum, Rosmarin, Thymian, Salbei
• Radieschen und Knollensellerie
• Blumen als Insektenmagneten wie z.B. Tagetes, Ringelblume, Eisenkraut oder Kugel-Disteln oder Dahlien




❤️ Mein Fazit
Dieser kleine Bereich hinter unserem Haus hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem ich auftanke, experimentiere und mich kreativ austobe. Jeder Tag sieht ein bisschen anders aus – und genau das liebe ich daran.
Wenn du Lust hast, meinen Garten durchs Jahr zu begleiten, freue ich mich riesig, wenn du regelmäßig vorbeischaust. 🌿✨

Hier findest du noch einmal eine kleine Anleitung zum Bau der Paletten-Hochbeete:

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